In so manchen Kunstmuseen kann man sich selbst erkennen

20-09-2017 10:18:40 Autor:   Wen Zhai Kategorien:   Nachrichten , Mystery , Gesellschaft , Leben

Eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Ritter aus dem 19. Jahrhundert. (Bild: Ross W. Duffin/Twitter)

Glaubst Du, dass die klassische Kunst die Besucher ein bisschen erschrecken kann? Wenn Du Dich oder Deine Bekannten eines Tages in den uralten Porträits plötzlich wiederfinden würdest, also in Gemälden von Menschen, mit denen Du nicht verwandt bist, aber ihnen so ähnlich siehst, dass von einem Zwilling schon gesprochen werden kann, dann kennt die Phantasie keine Grenzen mehr.

Im Chinesichen gibt es für die Bezeichnung Doppelgänger den Begriff "Nicht-Blut-Zwillinge" und schließt somit eine mögliche Verwandtschaft entschieden aus. Es gibt aber auch gedachte Begebenheiten, die in einem französischen Film "Les visiteurs" in einer lustigen Handlung aufgegriffen wurden: Jean Renuo spielte die Aristokratie des zwölften Jahrhunderts und erschien wegen einem Fehler des Zauberers ganz überrascht in der Gegenwart. Hier erblickte er die Wand, auf der sein Porträit hing...

 

Mit der auffallenden Frisur kommt auch das Übrige in Übereinstimmung.   (Bild via epochtimes.com)

 Die französische Fantasie-Komödie "Der Zeitraum und die scharfe Wendung" (Les Visiteurs = Die Besucher). 

Die amerikanische Gemeinschaft "Bored Panda" sammelte eine Reihe von verblüffenden Fotos, wie die "Porträit-Helden". Beim Surfen auf einer Zeitmaschine kam ein Aberteurer auf diese Welt, und erkannte auf der vergilbten Leinwand die Bilder, auf denen er selbst posiert hatte.

Bevor Du selbst vor so einem  Erlebnis stehen könntest, betrachte zunächst folgende Gemälde mit den erstaunten Museums-Besuchern.

1. 

Das Mädchen vor dem gebrochenen Wassertank      (Bild: Davidurbon/imgur )

 

Das Mädchen besuchte das Kunstmuseum in San Francisco und war überrascht über das klassische Ölgemälde des französischen Meisters Buglo, der diese berühmte Malerei den"gebrochenen Wassertank" nannte. Selbst die Mitarbeiter des Museum sagten zum Mädchen, es wäre ihr Portrait. 

 

2. 

Die Augen, der Blick und der Haaransatz      (Bild: SquirrelMaster/imgur)

 

Bei dem Besucher des Cleveland-Museums in Ohio lassen sich auch Ähnlichkeiten zum Porträit des italienischen Malers Moroni aus dem Jahr 1572 erkennen. Der lebende Mann kennt sich nun selber nicht mehr. Schaue Dir den Haaransatz oben am Scheitel an!

 

3. 

Könnten die Zwei vielleicht doch verwandt sein?         (Bild: pepesilvia-/Reddit)

 

Ein College-Student posiert im Philadelphia Kunst-Museum vor dem Porträit eines "Gentlemans mit einem Handschuh" von einem anonymen italienischen Maler aus dem 16. Jahrhundert und wir sehen, wie sein Kopf vor lauter Denkarbeit schwer wird.

 

4.

Alter Mann mit weißen Haaren - heute und früher.            (Bild  Ross W. Duffin/Twitter)

 

Im California Norton Simon Museum hängt das Porträit eines betagten Ritters von dem Maler Jan Van Beers aus dem 19. Jahrhundert. Nun ist das lebende Pendant nicht der gleiche Mann auf dem Bild? Der jetzt lebende Mann heißt Ross W. Duffin und ist ein Professor für Musik an der Case Western Reserve Universität. Er schrieb im Twitter: "Ich habe vergessen, meinen Helm mit zu nehmen!" Das macht nichts, die Zwei sind geradezu identisch. 

 

5.

Krieger mit einem weißen Stirntuch und heute ohne.                  (Bild: datman 510/Reddit)

 

Im New Yorker Metropolitan Museum hat ein Besucher, der ein Kriegs-Rüstungs-Liebhaber sowie -Sammler ist, eine Überraschung erlebt. Er gleicht einem Krieger vor 111 Jahren. Seine Bemerkung: „Das ist das, wenn ich vollkommen vernünftig bin.“

 

6.

Ein Blondschopf vor dem Porträit seinesgleichen.                (Bild: reddit.com)

 

"Mein Freund ist ein Zeitreisender."

 

7. 

 
Die junge Dame und ihr Porträit aus dem Altertum                (Bild: Rock-Sana/taringa.net)

 

"Ich habe meine Urgroßmutter im Louvre gefunden."

 

8.

Der Herzog von Frias und sein heutiger Doppelgänger                   (Bild:joahdato/imgur)

 

„Im Louvre traf ich meinen nicht-verwandten Zwillingsbruder.“ meint Íñigo Melchor de Velasco. Das Porträit zeigt den 7. Herzog von Frias und wurde etwa 1658 von dem spanischen Maler Mu Li Luo gemalt.

 

9.

Der Kopf eines Mannes in den Armen der Frauen                            (Bild: boredpanda.com)

 

"Ich war der Kopf." Als der Mann das Kunstmuseum des Watsworth Instituts für Kunst in den Vereinigten Staaten besuchte, sah er das Werk des italienischen Malers Orazio Tietlesky, "Judy und die Magd, die den Kopf von Hollandon hält".

 

10.

Der junge Mann im Zürcher Museum                         (Bild: Melbourneer/Twitter)

 

"Ein Zwillingsbruder, der das Zürcher Museum vor 50 Jahren gesehen hat."

 

11.

Wie in echt!                                         (Bild via epochtimes.com)

 

Bei diesem Foto wurden gute Vorbereitungen getroffen. Aber auch ohne diese stimmen das Gesicht und der Körper des jetzigen Zeitgenossen mit dem Protrait  sehr gut überein. Zusammen mit dem Foto siehe unter Punkt 3 ergeben diese Männer "Nicht-Blut-Drillinge".

 

12.

Der Mönch und seine Wiedergeburt                                  (Bild: MrPaulieP/Reddit)

 

Wieder mal ein dem Portrait ähnlich aussehender Mann, der vielleicht auch spirituell angehaucht ist oder war er sogar im früheren Leben ein Bischof? Das Portrait wurde von dem französischen Maler, Chiasai Rio, aus dem 19. Jahrhundert gemalt und stellt den dominikanischen Bischof dar. 

 

13.

Das Portrait eines Adligen und sein heutiger Doppelgänger                          (Bild: racoon_goon/reddit)

 

"Mein Freund hat sein Porträit im Metropolitan Museum gesehen, hält aber nicht viel davon mit einem weißen Windhund zu posieren."

 

14.

Das ist aber nun ein Allerwelt-Gesicht oder? Nein, immerhin handelt es sich hier um eine Dynastie-Kaiserin!                         (Bild: 1999n12y27/Twitter )

 

"Vor und nach meinem Leben." Dies trifft besonders die "Gleichaussehenden". Die japanischen Studentinnen besuchen das Kaiserliche Palastmuseum in Taipei und schauen sich die Sonderausstellung mit der Prinzessin des königlichen Stammes Accor in der Mongolei an. Die Malerei entspringt der Kam Kultur. Die Studentinnen sind überrascht über das Aussehen der Kaiserin der Yuan Dynastie, die mit ihnen selbst verwechselt werden könnte. 

 

15.

Der wilde und der gezähmte Junge                         (Bild:Todd Mansfield/Facebook

 

Der Vater nahm seinen Sohn zum italienischen Museum der Wissenschaft mit und fand unerwartet das fast so ähnliche Ebenbild seines Sohnes im wilden Zustand. Allerdings kann man jetzt gestehen, dass zwischen den Beiden außer dem Alter und der Körpergröße sowie -form nicht mehr viele Gemeinsamkeiten zu sehen sind. 

 

Der Artikel stammt von der Redakteurin Su Mingzhen in der chinesischen Epochtimes (http://www.epochtimes.com/gb/17/9/13/n9629136.htm

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