Jede Ebene hat seine eigene Gottheit

10-07-2017 08:35:05 Autor:   Hannelore Wang Kategorien:   Gesellschaft , Kultur , Freizeit

Gegen die Angst angehen.

In Deutschland gibt es so viele Atheisten. Kann das gut für Deutschland sein? Die Menschen denken, dass wenn sie bisher keine Gottheiten zu Gesicht bekommen haben, kann es diese nicht geben. Kann dieser Denkansatz stimmen? Es gibt viele Dinge, die man nicht sieht, wie z.Bsp. die vielen Luftteilchen, trotzdem existieren sie. Es wäre dumm zu behaupten, dass was wir nicht sehen, glauben wir nicht. Wie können wir, kleine Menschen im Vergleich zu den kursierenden Sternensystemen, zu den unzähligen Galaxien, zum ganzen lebenden Universum eine Gottheit beweisen? Ist dieses Unterfangen nicht lächerlich? 

Ich habe mir die Wagner-Opern <<Rheingold>>,<<Walküre>>,<<Siegfried>> und die <<Götterdämmerung>> angeschaut und die Literatur dazu gelesen. Schließlich standen Siegfried und die Rheintöchter im Mittelpunkt meiner Betrachtung: 

Hagen ist die Figur des Bösen, der falsche Schwüre, Lügen und sehr viel Unheil verbreitet. Viele halten Hagen in diesem Schauspiel für einen guten Freund und Ehrenmann, obwohl durch seine falschen Schwüre viel Lebensgefahr für andere ausgelöst wurden. Siegfried hat vor seinen falschen Schwüren keine Angst. Er meint sogar, dass er vielleicht von der Angst lernen müsse, damit er erkennen könne, was Angst bedeutet. In meinen Augen befindet sich Siegfrieds Geist auf einer höheren Ebene, wie die einer Gottheit. Er hat die niedrigen Ebenen der Angst, des Zitterns und des Wehklagens überschritten. Aufgrund seiner geradlinigen Denkweise nimmt er auch Schwierigkeiten in Kauf. Er macht Mut, bei Schwierigkeiten trotzdem aufrichtig zu bleiben und damit verbundenes Leid zu ertragen. Menschen, die Unrecht ertragen können, ohne auf Rache zu sinnen, beweisen einen hohen Geist. Die Aufrichtigkeit und hohe Moral dieser hervorragenden Opern stellen ein Vorbild für die Menschen dar, dadurch werden diese angeregt, nach innen zu schauen und ihre Denkweise zu berichtigen. Da die Opern hauptsächlich von gehobenen Gesellschaftsschichten besucht werden, kann man hoffen, dass die Besucher auch über ihre eigenen Taten und Werke nachdenken, die moralischen Anregungen umsetzen und positiv Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. 

Zu den Rheintöchtern möchte ich bemerken, auch sie befinden sich nicht auf einer niedrigen Ebene. Ihre Aufgabe ist es, Siegfrid und die Menschen zu warnen und ihnen Hinweise zu geben, damit sie nicht von Hagens Lügen und Betrügereien irregeleitet werden. Die Gottheiten und die höheren Wesen können alles sehen. Sie können auch alles, worauf wir, Menschen, keinen Einfluss haben, regeln.

Ich habe nie verstanden, warum Deutschland auf chinesisch „Tugendland“ bedeutet. Die Gottheiten helfen den Menschen, wenn sie Tugend haben. Wenn die Menschen sich von Moral und Tugend abwenden, kümmern sich die Gottheiten nicht mehr um sie.

Von dieser Warte aus gesehen, hat der Inhalt dieser Opern eine ganz andere Bedeutung und zeigt die Barmherzigkeit der Gottheiten in der Feinheit und Schönheit der Opern.

Übrigens: Wenn man das wahre Gesicht des Kommunismus von Karl Marx  und der KP Chinas kennt, dann kann man feststellen, das Hagen das kommunistische Prinzip in "Rheingold", "Walküre, "Siegfried" und "Götterdämmerung" verkörpert. Er möchte wie der Kommunismus, die ganze Welt regieren. Für diesen Zweck schwört er, den Ring zu erbeuten und Chaos in die Welt zu bringen. So ist Hagen ein Symbol für den Kommunismus sowohl in den westlichen als auch in den östlichen Ländern und in China. In den westlichen Ländern scheint der Kommunismus zwar Vergangenheit zu sein, aber in Wirklichkeit existiert er immer noch. 

Hagen wendet alle faulen Tricks an, um sein Ziel zu erreichen. Warum tut er das? Strebt nicht fast jeder Mensch nach Ruhm und Reichtum? Würde der Mensch seine egoistischen Gedanken überwinden, dann könnte er, genauso wie Siegfried, die Angst bekämpfen. Könnte man, wie die Rheintöchter, alle Tricks von Hagen durchschauen, dann fällt man auch nicht mehr auf die niedriegen Ebenen des Ruhms und Reichtums herunter. Erst auf diese Weise geht man den Weg zu dem eigenen ehrlichen, aufrichtigen und reinen "Ich".




Die hier zum Ausdruck gebrachte Ansicht wird nur vom Autor selbst vertreten.

   

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