Der Mönch, der auf der Erde und zugleich im Himmel ist

06-07-2017 08:28:50 Autor:   Maria Betke Kategorien:   Mystery , Kultur , Gesellschaft , Gesellschaft , Entdeckungen , Videos

Der unsterbliche Mönch Bild via youtube.com

Gemäß einem russischen Sprichwort, einmal sehen ist besser als zehnmal hören, pilgern viele Menschen zu dem bedeutendsten Kloster Russlands im Dorf Ivolginski, der Zahn, in der Region Burjatien, um den untoten Mönch Hambo Lama Daschi-Dorsho Iltigelow zu sehen und von ihm Heil für sich selbst und die Familie zu erbitten. Viele Reisende kommen von weit her und fahren mehrere Tage mit dem Zug oder kommen mit dem Flieger. Dieser Lama wurde 1852 geboren und ist ein Beweis für ein Phänomen zwischen Leben und Tod. 

Der buddhistische Lama ist zwar im Jahr 1927 "gestorben", hatte davor seine Jünger gebeten, ihn 30 Jahre nach dem Tod aus dem Grab herauszuholen. Er wurde erst im Jahr 2002, also 75 Jahre nach seinem Tod, exhumiert, und unerklärlicherweise war sein Körper nicht verwest. Seine Haut ist weich und die Gelenke sind elastisch. Die Muskeln und Organe sind alle vorhanden. Das Blut ist in den Adern nicht getrocknet, es ist gelee-artig. http://www.fischinger-blog.de/2014/06/in-sibirien-lebt-ein-ueber-160-jahre-alter-toter-lama-das-raetsel-des-untoten-moench-von-ivolginsk/)  Sein Gewicht und seine Temperatur verändern sich. Ärzte bestätigen, dass seine Körperfunktionen intakt sind und er auf die Umwelt langsam reagiert. Solange ein System aktiv ist, ist es lebendig, somit kann von einem Tod, wie wir es kennen, nicht gesprochen werden. Allerdings ist diese Art Lebendigkeit trotzdem unbekannt. Der Lama sitzt seit 1927 unentwegt in der Lotus Blüte Position, ohne gestützt zu werden. Das ist selbst für Geübte eine beachtliche Hochleistung. 

Der Lama Daschi-Dorsho Iltigelow hat den Status heilig erreicht und ist in diesem Jahr 2017 schon 165 Jahre alt. Zu seinen normalen Lebzeiten praktizierte er die Meditation ernsthaft, studierte an der Aninski -Dazan -Universität in Burjatien Philosophie und Medizin und schrieb eine Abhandlung über Pharmakologie. 1911 erlangte er den Grad 12. Pandito Hambo Lama (http://grenzwissenschaftler.com/2015/08/03/daschi-dorscho-itigelow-162-jaehriger-moench-gibt-wissenschaft-raetsel-auf/) und gründete eine buddhistische Tempelanlage in St. Petersburg, Russland. 1917 verlieh ihm der Zar den Orden des heiligen Stanislaus. In den Kriegszeiten eröffnete er mehrere Krankenhäuser. Wegen dem Eindringen des Kommunismus in Russland forderte der Lama 1926 die buddhistischen Mönche auf das Land zu verlassen. Er selbst blieb in Russland. Ein Jahr später sagte er, dass er bald sterben werde und die zurückgebliebenen Mönche mögen Meditations- und Bestattungszeremonien durchführen. Der Lama starb im Lotussitz. 

Nun befindet sich sein Körper in einem gläsernen Kasten in einem Raum, der nicht klimatisiert wird. Das bedeutet, dass der Körper von Lama Daschi-Dorsho Iltigelow allen Temperaturen, wie z.Bsp. 40 Grad im Sommer, ausgesetzt wird, was ihm nichts ausmacht. Die Öffentlichkeit darf ihn zu buddhistischen Feiertagen sehen. 

Sein Nachfolger Chambo Lama Daschi Ajuschejew sagt: "Im Universum, in der Zeit, existiert eine Lücke."
(http://www.fischinger-blog.de/2014/06/in-sibirien-lebt-ein-ueber-160-jahre-alter-toter-lama-das-raetsel-des-untoten-moench-von-ivolginsk/) Der Lama Itigelow erhält mittels seiner geistigen Kraft seinen Körper aufrecht und verweilt spirituell in einer anderen Welt. Mit anderen Worten hat er durch die Meditation und die Kultivierung des Geistes andere Dimensionen erreicht und kann von da nach dort wandeln. 

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