Zweiseitig über die Oper "Parsifal" nachgedacht

26-06-2017 08:14:29 Autor:   Hannelore Wang Kategorien:   Gesellschaft , VIP , Menschenrechte , Politik , Wirtschaft , Kultur , Leben

Bild via youtube.com

Die Oper von Richard Wagner "Parisfal" wurde wohl mittels der göttlichen Inspiration und nicht von profanen Menschen geschrieben. Nach dem Opernbesuch hatte ich Folgendes gedacht:

Wenn am Anfang Klingsor Gnade erfahren hätte, dann gäbe es den großen Neid sowie den unbändigen Haß gegen den Gralskönig Titurel, Amfortas und die Gralsrittergemeinschaft nicht. Es ist nicht verwunderlich, dass Klingsor fest entschlossen war, dieser Gemeinschaft anzugehören. Aber ein warmes Herz bekommt eine kalte Antwort und diese verursacht Hass und Neid. 

So kam es, dass Klingsor einen Racheplan mit einem Reich, einen Zaubergarten samt
verführerischen Frauen erstellte. Er schwor, den König sowie seine Ritter zu entmachten und die Reliquien zu rauben. Der ganze Film (vier ein halb Stunden Länge) ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=3F4pm8LUZZc.

Gleichgültig wie stark er früher die Tugend der Keuschheit verletzt hatte, er hatte sich selbst entmannt. Dieser Vorgang konnte nicht wieder rückgängig gemacht werden. War das nicht ein starker Beweis für seine unverrückbare Entschlossenheit, sich ernsthaft zu bessern, um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden? Dennoch wurde er abgewiesen. Er bekam keine Chance, sich als ein guter Mensch zu beweisen. So ging er in die Gegenrichtung.

Auf der ganzen Welt haben sich so viele schlimme und negative Verhätnisse entwickelt. Es gibt auch manche Fälle, bei denen die Menschen sich dennoch für die positive Richtung entscheiden, d.h. dass sie die unangenehme Reaktion der Anderen dulden und ertragen - ohne einen Rachefeldzug zu hegen. Dies setzt jedoch Respekt für die entgegengesetzte Haltung der Gegenpartei voraus und die Kraft der Harmonie muss dominant sein. Es geht nicht um die eigene Ehre, sondern um den allgemeinen Frieden und Aufrichtigkeit. Wenn bei Widerständen das eigene Verhalten betrachtet, die Gegenseite bedacht und nach einer friedlichen Lösung gesucht wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass der Verletzte extrem gegensätzlich anwortet.  

Sogesehen würde die Welt ganz anders sein. Viele Widerstände, Kämpfe, Konflikte, Karma, ansteckende Krankheiten, selbst Kriege könnten in einer friedlichen. harmonischen Atmosphäre vermieden werden.

Klingsor´s Rolle zeigt nicht nur viel Neid, der eine deutliche Respektlosigkeit gegenüber den Rittern zum Ausdruck bringt. Sie beinhaltet auch eine Prüfung für die Gegenseite. Wenn Klingsor die Tugend des Königs und der Gralsritter prüft, dann müssten diese edlen Herrschaften ihren edlen Charakter beweisen können. Das ist ihnen tatsächlich nicht gelungen. Keiner der Mitglieder der Rittergemeinschaft hat die Prüfung der sexuellen Verlockungen von verführerischen Frauen bestanden, einschließlich Amfortas als junger Gralskönig. Ist Klingsor nicht ein Spiegel für die Gralsritter, sind sie wirklich anständiger als Klingsor? Nein. 

Schauen wir nun auf Kundry, so stellen wir fest, dass es zur Zeit zahlreiche Kundrys in der alltäglichen Welt gibt. Sie treten immer als Verräter zwischen aufrichtigen und bösen Menschen, zwischen den Parteien, zwischen zwei Ländern, zwischen dem schwachen, Unschuldigen und dem starken Gewaltigen, zwischen Wirtschaft und Menschenrechten, wie z.B. in den Kriegen verdient der Händler durch den Verkauf der Gasflaschen für die Kriegsgeräte. Ein anderes Beispiel ist die Lieferung der Medizintechnik für die Organtransplantation nach China aus den westlichen Ländern. Obwohl bekannt ist, dass dort systembedingter Organraub an zig Tausenden unschuldigen Menschen stattfindet. Der Westen unterstützt auch die Ausbildung der chinesischen Chirurgen der Organtransplantation und erweitert die Gruppe der Mörder in weißen Arztkleidern. Trotz der katastrophalen Verfolgung der unschuldigen Menschen finanzieren zahlreiche Firmen aus dem Ausland nach China, um dort neue Unternehmen mit einem riesigen Marktanteil zu errichten.

Kundry wurde erst erlöst, als sie ihre Sünden erkannte. Aber jetzt schauen viele westliche Regierungen, Parteien und Unternehmer weg, um das wahre Gesicht der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nicht zu sehen und versuchen ihr Handeln im Zusammenhang mit dem Geschäften mit China zu rechtfertigen. Dies begünstigt indirekt und direkt das Böse. Sie sollten so schnell wie möglich von Kundry lernen, ihre eigenen Fehler zu erkennen, zu korrigieren und ihr Gewissen reinigen. Erst dann kann Gott ihn oder sie - genau wie Kundry - erlösen. Natürlich soll jeder selbst nach innen schauen und eine Beichte vor sich selbst ablegen. Das wäre der erste Schritt zur Aufrichtigkeit. 


Gutes bekommt Gutes. Böses erhält Böses. Kundry ist ein Spiegel für alle
Regierungen, Paiteien, VIPs, Unternehmer und Arbeitnehmer, ...  Deshalb muss eine solche
Oper wie Parsifal seit ca. mehr als 100 Jahre immer wieder präsentiert werden, damit die Menschheit aufwacht und nicht zu lange schläft. Es soll nämlich nicht so weiter gehen. Ein Opernbesuch, vorzugsweise Parsival, in den Bayreuther Festspielen  - jährlich - regt die gedankliche Innenschau an. Wie bin ich? Wie habe ich auf der Skala zwischen Aufrichtigem und Bösem gehandelt? Wie kann ich meine früheren Fehler korrigieren? Was soll ich tun?

Die KPCh hat heute noch so eine starke Energie. Habe ich dazu auch etwas beigetragen? Sich Überlegungen zu machen, macht Sinn, weil es gute Warnhinweise von Kundry gibt. Kundry stellt einen Spiegel in der alltäglichen menschlichen Welt dar. Egal wer, wir, als intelligente Menschen, sollten nicht nach Ruhm und Reichtum streben, sondern nach dem wahren "ICH" suchen. Durch den Spiegel von Kundry weisen uns die Gottheiten und warnen uns schon seit ca. mehr als 100 Jahre lang, sogar mit dem Stockhieb: Lasse Dich, Mensch, nicht von der Finanz-, Wirtschaftskraft und starke Gewalt irrführen. ... 

 


Die dargestellte Ansicht vertritt nur der Autor selbst und stellt nicht die Position der Redaktion dar..

 

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