Philosophisches

12-06-2017 07:54:52 Autor:   Elisabeth Wang Kategorien:   Gesellschaft , Unterhaltung , Lifestyle

Was ist Intelligenz? Wenn man mit klarem Kopf, Vernunft und Selbstbewusstsein alles erledigt. Es ist nur ein Schritt zwischen richtig und falsch. Der Abstand zwischen einem Begabten und einem Dummen ist demnach nur ein Schritt.   

Nachdem jemand eine Technik und die erforderlichen Kenntnisse beherrscht, soll er nun seinen eigenen Platz finden. Wenn derjenige den entsprechenden Platz gefunden hat und damit zufrieden ist, dann ist er begabt. Wenn man das aber nicht schafft, heißt es, man ist dumm.
 
Ein Weltmeister für Schach ist nur bei der Schachweltmeisterschaft großartig, aber z.B. bei einem Langstreckenlauf kann er keine Preise gewinnen. Umgekehrt kann es sich auch so verhalten: Ein Goldmedaillengewinner von einem Welt-Laufwettbewerb ist sehr schnell, aber beim Schachwettbewerb kommt er nicht mit. Ein Welt-Basketballstar schreibt einen Artikel, der vielleicht nicht besser ist als unser.
  
Die obigen drei Personen sind Preisträger von der ganzen Welt in ihrer Disziplin. Sie haben ihre eigenen Plätze gefunden. Sie arbeiten intensiv daran, ihre Begabungen auszubauen und in einen perfekten Zustand zu bringen.  
Manchmal müssen die Menschen erst einen Purzelbaum schlagen, um ihren eigenen Platz zu finden.

 

Eine Geschichte:  

Es gab mal eine Maus, die überall herumlief, bis sie einen Platz zum Bleiben in der Spitze eines buddhistischen Tempels fand. Im Turm dieses Tempels lebte sie total zufrieden und glücklich. Diese kleine Maus konnte im Tempel hin und her, auf den verschiedenen Ebenen, laufen. Diese Maus konnte auch alle reichhaltigen Angebote an Futter genießen. Außerdem konnte diese Maus sogar noch die geheimen, teuren, Bücher, die da aufbewahrt wurden, anknabbern.
  
Wenn jemand Räucherstäbchen anzündete oder Kotau machte (=sich vor dem Buddha verneigte), lachte sich diese Maus kaputt: „Schau mal, diese Menschen sind so lächerlich. Sie knien so ängstlich und schwach vor dem Buddha.“
  
Eines Tages schlich sich eine fast verhungerte Wildkatze heran. Sie fing sofort diese Maus mit ihren Krallen.  
„Du darfst mich nicht fressen. Du musst vor mir auf die Knie fallen. Ich vertrete den Buddha.“ protestierte die Maus.
  
„Lächerlich! Die Leute fallen nicht wegen Dir auf die Knie, sondern wegen des von dir besetzten Platzes.“ Sofort begann die Katze die reiche Mahlzeit zu genießen.
  
Jeder ist anders. Jeder hat wegen seiner Kenntnisse seinen festgelegten Platz. Man soll sich über den anderen nicht beschweren, wenn er weniger Erkenntnisse hat und auch nicht ihm die eigenen Erkenntnisse aufzwingen. Wenn jemand seine eigene Meinung dem anderen aufzwingen will, ist es das Problem dessen, der so denkt und hier müßte nachgehackt werden, wieso er so denkt. Man soll sogar mit einem freundlichen und ruhigen Herzen, die Mitmenschen davon informieren. Vielleicht erhält man danach außergewöhnliche Resultate.

 

 Übersetzung von Elisabeth Wang

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