Akupunktur gegen Schmerzen und Beschwerden

11-06-2017 07:53:36 Autor:   Wendy Sun Kategorien:   Videos , Mystery , Traditionelle Kultur

Akupunktur (Bild via youtube.com)

Das chinesische Heilverfahren Akupunktur (aus dem Lateinischen: acus = Nadel, punctio = das Stechen) bezieht sich auf die Lebensenergie (Qi), die auf bestimmten Energiebahnen (Meridiane) zirkuliert und so Einfluß auf die Körperfunktionen nimmt. Ein gestörter Energiefluss führt zu Erkrankungen. Mittels der Stiche auf den Akupunkturpunkten wird die Energieblockade behoben. Da es mehr Meridiane als Blutgefäße gibt, sind die Heilungschancen vielversprechend. Dennoch wird die Akupunktur von der Schulmedizin verstoßen und den alternativen Heilpraktiken zugeordnet. 

Die Lehre der Akupunktur reicht bereits in das zweite Jahrhundert vor Christus zurück und erzählt von 160 Akupunkturpunkten (mittelerweile ist die Rede von 400 Punkten), Stichtechniken, Stein- und Metallnadeln. Werden die Nadeln erhitzt, spricht man von Moxibustion. 

Die Heilmethode Akupunktur kommt bei folgenden Problemen zum Zug: 

  • Erkrankungen des Atmungssystems (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • Heuschnupfen (saisonale allergischer Rhinitis)
  • Neurologische Störungen (etwa nach Schlaganfällen)
  • Augenerkrankungen (etwa zentrale Retinitis)
  • Akupunktur bei Schwangerschaft (Geburtsvorbereitende Akupunktur)
  • Muskuloskeletale Erkrankungen (etwa Cervicobrachialgie)
  • Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nach Extraktionen, Gingivitis)
  • Kniegelenkarthrose,
  • Rückenschmerzen, Migräneattacken, chronische Schmerzen.

Daneben wird auch Akupressur angewandt, bei der bestimmte Körperteile leicht gedrückt werden und das gleiche Ziel - wie bei der Akupunktur - verfolgt wird.

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