Teile der Antarktis-Eisdecke waren seit Millionen von Jahren stabil

10-05-2017 07:06:53 Autor:   Maria Betke Quelle:   mariabetke@gmail.com Kategorien:   Umwelt

Millionen-alte Eisschichten auf der Antarktis (Bild: https://pixabay.com/en/ice-floe-floating-ice-sheets-floes-349849/ ; https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en)

Die zentralen Teile der Antarktis-Eisdecke waren seit Millionen von Jahren stabil, gibt die Forschung zu verstehen, also in einer Zeit, als die Bedingungen erheblich wärmer waren als heute. Das Studium der Berge in der Westantarktis wird dazu beitragen, dass die Wissenschaftler ihre Vorhersagen verbessern und Erklärungen dazu geben, wie die Region auf den anhaltenden Klimawandel reagieren könnte.

Ihre Ergebnisse könnten auch zeigen, wie die Eisschmelze den Meeresspiegelanstieg beeinflusst. Obwohl die Entdeckung die Langzeitstabilität einiger Teile der Eisdecke der Antarktis veranschaulicht, sind die Wissenschaftler darüber beunruhigt, dass das Eis an der Küste für steigende Temperaturen anfällig ist.

Die Gesteinsanalyse

Wissenschaftler der Universitäten von Edinburgh und Northumbria studierten die Felsen auf den Hängen der Ellsworth Berge, deren Gipfel durch die Eisdecke hervorstechen.

Indem die Forscher die Oberflächenfelsen kartierten und analysierten, einschließlich der Messung ihrer Darstellung bis hin zu den kosmischen Strahlen, berechneten sie, dass die Berge von einer Eisdecke über eine Million Jahre lang geformt wurden, beginnend bei einem Klima etwa 20 ° C wärmer als derzeit.

Das letzte Mal, dass solche Klimata in den Bergen der Antarktis herrschten, war vor 14 Millionen Jahren, als die Vegetation in den Bergen wuchs und die Käfer gedeihten. Das Klima der Antarktis war damals ähnlich dem des heutigen Patagonien oder Grönlands. Dr. Andy Hein von der Schule der Geowissenschaften, sagte in einer Rede:

Die Periode des Wandels

Diese Zeit markierte den Beginn der Erkaltung und der Bildung einer großen Eisdecke, die sich vom Meer auf dem antarktischen Kontinent ausdehnte. Im Anschuß haben sich die Gletscher tief in die Landschaft geschnitten und hinterließen eine Hochwassermarke - bekannt als Zierlinie - in den freiliegenden Gipfeln der Ellsworth-Reihe. Die ausgedehnte Eisdecke kühlte die Ozeane und die Atmosphäre und trug  - so behaupten die Forscher - zur Formung der Welt von heute bei. 

Die Forschung, die in Earth und Planetary Science Letters veröffentlicht ist, wurde in Zusammenarbeit mit dem Umweltforschungs-Zentrum der schottischen Universitäten durchgeführt. Dies wurde von der britischen Ratsversammlung für Umweltforschung gefördert und vom britischen Antarktis-Sachverständigengutachten unterstützt. Der Professor David Sugden von der Schule der Geowissenschaft erklärte:

 

Stellen wir uns nun ein paar Fragen, wieso kommt es überhaupt zu einer Eiszeit? Also woher kommt die extreme Kälte, wurde sie auf die Erde zugeblasen? Wieso gibt es Menschen, die nun von Erderwärmung sprechen? Liegt der Grund dafür, dass wir Menschen unsere Ressourcen verbrauchen und so die Energie freilassen, die dann in die Atmosphäre entweicht und dort die Temperatur erwärmt? In der Physik lernen wir, dass die Energie nicht verloren geht, sie wandelt sich in andere Formen um. Demnach müßte - wie beim Prinzip des Kühlschranks - bei der Eiszeit die Energie aus der Atmosphäre abgezogen werden, Aber wie kommt es dazu? Wenn die Energie nun aus der Atmosphärea abgezogen wird, wurde sie dann in einen festen Aggregatszustand umgeformt und wurde eine neue Materie geschaffen? Wenn ja, welche - außer dem Eisgletscher? Hier werden globale Geschehnisse deutlich, wie werden sie aber in Gang gesetzt? 

Hoffentlich sind die Forscher einfallsreich bei ihrer Arbeit und kombinieren ihre Gedanken unabhängig von irgendwelchen Interessengruppen und manipulierten Absichten. 

 

 

LIKE uns auFacebook, oder folge uns auf  Twitter.