Der kleine Prinz: Eine Klassiker-Verfilmung mit viel Charme

11-12-2016 03:30:41 Autor:   Jessica Kneipp Kategorien:   TV & Kino

Der kleine Prinz (Bild: Paramount Pictures via Screenshot/YouTube)

Wer kennt Ihn nicht? Der kleine Prinz (Le petit Prince) ist der vielgeliebte Klassiker vom französischem Dichter, Aristrokaten und Flugpionier Antoine de Saint-Exupéry. 1943 erschien Der kleine Prinz in Frankreich, die farbenfroh-verträumten Bilder zum Buch hat der Autor selbst gemalt.

„Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.“ (Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz. Bild: Paramount Pictures via YouTube/Screenshot)

 

Es heißt, Antoine de Saint-Exupéry habe die Inspiration für sein Buch eher unverhofft gefunden. Sein Flugzeug war 1935 über der Sahara abgestürzt, ein Ereigniss, das er im Kleinen Prinzen literarisch einbindet.

 

Antoine de Saint-Exupéry neben seinem verbeulten Flugzeug in der Sahara. (Bild: wikimedia / CC0 1.0)

 

Im März 2015 wurde Der kleine Prinz vom Regisseur Mark Osbourne („Kung Fu Panda“) mit 3D-Computer-Animationstechnik verfilmt.

Der Film erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das den nun gealterten Piloten aus dem Buch trifft. Dieser erzählt ihr davon, wie er den kleinen Prinzen in der Sahara getroffen hatte.

Joachim Tennstedt leiht dem Piloten in der deutschen Fassung seine Stimme. (Bild: Paramount Pictures via YouTube/Screenshot)

 

Der Film feierte seine Premiere auf dem 68. Filmfestival von Cannes. Diesen Sommer nahm Netflix den Film in sein Programm, womit er gerade in den USA einem noch weiteren Publikum bekannt wurde.

„Du bist ewig für das verantwortlich, was du dir verrtaut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.“ (Bild: Paramount Pictures via YouTube/Screenshot)

 

Die Filmmusik wurde von Hans Zimmer und Richard Harvey komponiert. Der Gesang stammt von der französischen Pop-Künstlerin Camille.

Camille singt Equation für Der kleine Prinz:


Das kleine Mädchen, das sich mit ihrem älteren Nachbarn, dem Piloten, anfreundet, wird von Mackenzie Foy gesprochen. Marion Cotillard ist die Stimme der Rose, die der kleine Prinz liebt und umsorgt.

Ricky Gervais leiht dem eingebildeten Mann seine Stimme, Matthias Schweighöfer spricht in der deutschen Fassung den Fuchs, dessen Überlegungen über zwischenmenschliche Beziehungen dem Film jenen philosophischen Touch verleihen, aus dem auch die Buchvorlage so viel ihres Charmes entnimmt.

Torsten Michaelis synchronisiert die böse Schlange und Carlos Fanselow (im Original Riley Osbourne, der Sohn vom Regisseur) spricht den kleinen Prinzen – einen freundlichen und neugierigen Jungen, der seinem Herzen folgt.

Der kleine Prinz schafft es, den Fuchs zu zähmen – es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. (Bild: Paramount Pictures via YouTube/Screenshot)

 

Inhalt

Ein kleines Mädchen lebt alleine mit seiner Mutter, für die vor allem der Erfolg zählt. Die vielbeschäftigte Geschäftsfrau hat kaum Zeit für ihre Tochter – aber das Mächen soll sich sowieso auf den Besuch einer Eliteschule vorbereiten, viel Freizeit bleibt dem Kind nicht. Nach einem Umzug trifft das Mädchen dann auf den gealterten Piloten, der ihr von seiner Begegnung mit dem kleinen Prinzen erzählt. Dies wird im Film sehr schön im Stile der Zeichnungen von Saint-Exupéry umgesetzt. Dem neugierigen, lebenslustigen Mädchen öffnet sich eine Welt voller Zauber. Nach und nach trifft sie in ihrem Leben auch andere Figuren aus der Geschichte, schließlich den kleinen Prinzen selbst. Gemeinsam müssen sich die Figuren gegen den miesen Eingebildeten und andere Hinterhältige wehren und das Mädchen gewinnt wieder seine Kindheit zurück. Und die Moral von der Geschicht?

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Der Fuchs zum kleinen Prinzen

 

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