Der Todesmarsch der KPCh-Generäle: Ein weiterer Generalmajor hat sich erhängt (Teil 2)

10-11-2016 02:45:38 Autor:   Erik Rusch/NTD Kategorien:   China , Politik

Teil 1

Kommentare im Hongkonger „Apple Daily" zeigen, dass Xi Jinpings so genannte Anti-Korruption mit dem „Todesmarsch der Beamten" begann; so wurden Zhou Yongkang, das ehemalige Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros der KPCh und andere Amtsträger der Öl-Gang, der Kommission für Politik und Recht und der Szechuan-Gang zu Fall gebracht. Inzwischen hat sich die Kampagne zu einem "Todesmarsch der Generäle“, einer Säuberung unter den Generälen in der Armee entwickelt.
 
Der Kommentator über die aktuelle Lage, Xia Xiaoquiang, sagte dazu: „Der Todesmarsch der Generäle ist nur eine Redensart. In Wirklichkeit spiegelt er die gegenwärtige Anti-Korruption-Kampagne innerhalb des KPCh-Militärs wieder. Nach der vierten Plenarsitzung hielt Xi Jinping eine militärische Konferenz in Furuta. Das ist ein Signal, dass er seine Kontrolle über die Armee ausweiten und den nächsten Schritt zur Säuberung des Militärs von Elementen der Clique von Jiang Zemin einleiten wird. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Tode innerhalb des Militärs nicht überraschend."
 
Der Kommentator über die aktuelle Lage, Zhao Erjun sagte, dass Xu Caihou am 30. Juni starb. Er meinte, dass es wahrscheinlich sei, dass diese Vorgehensweise der Disziplinskontroll-Kommission der KPCh auf den früheren stellvertretenden Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission Guo Boxiong abzielt.
 
Der Kommentator Xio Xiaoqiang sagte dazu, dass die Mitglieder der Fraktion von Jiang Zemin, Guo Bioxiong und Xu Caihou, innerhalb der Fraktion die größte Macht und den größten Einfluss im Militär besitzen. Es sei nötig Guo Bioxiong zu beseitigen, um Jiangs Unterstützer im Militär einzuschüchtern und auf die eigene Seite zu ziehen. Xiao Xiaoquang sagte ebenfalls, dass der innere Kampf an der Spitze der KPCh wie ein Machtkampf erscheinen möge, doch wenn man ihn in einem größeren Zusammenhang betrachtet, hat er eine tiefere Bedeutung.

Xi Jinping hat immer noch eine Wahl.

Xia Xiaoquang: „Nachdem Jiangs Gruppe die Kontrolle über die oberen Positionen in der KPCh-Hierarchie verloren hat, ist jedes Mitglied sehr besorgt darüber, dass es für seine Verbrechen gegen die Menschheit zur Rede gestellt wird; dazu gehört unter anderem auch der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, die als politische Häftlinge in chinesischen Gefängnissen eingesperrt werden. Die Streitigkeiten zwischen Xi Jinpings Fraktion und Jiang Zemins Gruppe sind eng mit der Kernfrage der chinesischen Gesellschaft verbunden: dem Thema Falun Gong. Bei der Obrigkeit der KPCh geht das schon zwei Jahre lang so. Die Selbstmorde beim Militär geschehen üblicherweise vor solch einem Hintergrund."
 
Xia Xiaojiang gab zu, dass es sich bei der KPCh um ein dämonisches Regime handelt. Die Führung der KPCh hat jedoch immer noch eine Wahl. Für sie besteht der Schlüssel zur Lösung der sozialen Krise in China darin, der Welt die Verbrechen des Organraubs durch Jiang und seine Fraktion zu enthüllen und das KPCh-Regime aufzulösen.

Die Verbrechen des Organraubs durch Jiang´s Gruppe sollen der Welt aufgedeckt und das KPCH Regime aufgelöst werden. (Screenshot/NTDTV)

 

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