Gastartikel: David Matas Rede auf dem Transplantationskongress in Hongkong 2016

04-10-2016 01:53:20 Autor:   Gastartikel von minghui.org Kategorien:   Gesellschaft , Menschenrechte

Was bringt ein Organ ein? (Bild: de.wikipedia.org)

Das Leben besteht aus unzähligen Geschichten, die einerseits ermutigend, heiter oder spannend sein können, aber auch traurig, zum Nachdenken anregend oder erschütternd. Wir sammeln sie weltweit und präsentieren sie euch auf unserer Webseite.

Der folgende Artikel wurde auf minghui.org veröffentlicht und gehört zur zweiten der oben genannten Kategorien. Er widmet sich einem großen, die Welt betreffenden Thema: Organraub an Gewissensgefangenen in der VR China.

Bereits 2001 gab es Hinweise darauf, dass in China inhaftierten Falun Gong-Anhängern die Organe geraubt werden. 2006 trat eine Ex-Ehefrau eines Chirurgen an die Öffentlichkeit und berichtete, dass ihr Mann ihr anvertraut habe, fast 2.000 lebenden Falun Gong-Anhängern die Augenhornhaut entnommen und gesehen zu haben, wie seine Kollegen diesen Menschen nach ihm auch noch Organe entnahmen. Schließlich wurden die Körper verbrannt. Später weigerte er sich, solche Operationen durchzuführen.

Es trat auch ein Beamter der Öffentlichen Sicherheit, der als Wachposten in einem Operationssaal eingesetzt gewesen war, an die Öffentlichkeit. Er beschrieb in allen Einzelheiten, wie einer Falun Gong-Anhängerin in einer Nervenklinik bei Bewusstsein durch einen Militärarzt das Herz entnommen wurde.

Auf Anfrage der Coalition to Investigate the Persecution of the Falun Gong in China (CIPFG) führten der kanadische Menschenrechtsanwalt Davis Matas und der ehemalige kanadische Staatssekretär David Kilgour 2006 eine Untersuchung durch, durch die sie zu folgender Schlussfolgerung gelangten: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die chinesische Regierung und ihre Behörden in zahlreichen Teilen des Landes, insbesondere in Krankenhäusern, aber auch in Haftanstalten und „Volksgerichtshöfen“, seit dem Jahr 1999 eine große, aber unbekannte Anzahl von Glaubensgefangenen von Falun Gong zu Tode kommen ließen. Lebenswichtige Organe einschließlich Nieren, Leber, Augenhornhaut und Herz wurden ihnen ohne Einwilligung entnommen und zu hohen Preisen verkauft, manchmal an Ausländer, die in ihren eigenen Ländern normalerweise mit einer langen Wartezeit für eine freiwillige Spende solcher Organe rechnen müssen.“

Der nachfolgende Artikel enthält die Rede von David Matas auf dem TTS-Kongress 2016 in Hongkong, in der er darstellt, wie die geschätzte Zahl von 10.000 bis 60.000 Transplantationen jährlich in der VR China, die er und andere Experten vertreten, zu Stande gekommen ist. Diese hohe Zahl ist ein Indiz dafür, dass Gewissensgefangene – allen voran Anhänger der Meditationspraxis Falun Gong – Opfer eines staatlich organisierten und systematisch durchgeführten Organraubs wurden.

(Originalartikel)

Als The Transplantation Society vom 19. bis 23. August 2016 ihre 26. Jahreskonferenz in Hongkong veranstaltete, lenkten chinesische Beamte die Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung, vermieden dabei aber das Thema Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China.

Was die Hauptquelle der Organe für Transplantationen in China angeht, so hat das chinesische Regime in den letzten Jahren seine Erklärungen schon mehrmals geändert. Mittlerweile spricht das Regime nicht mehr von „exekutierten Gefangenen“ sondern von „freiwilligen Spendern“. Außerdem gibt es an, dass China ungefähr 10.000 Transplantationen pro Jahr durchführe.

Drei unabhängige Ermittler – David Kilgour, David Matas und Ethan Gutmann – haben diesen Sommer ein Update ihrer Ermittlungen über den Organraub in China veröffentlicht. Der Bericht behandelt die Herkunft der Organe, die Anzahl der Transplantationen und viele weitere maßgebliche Aspekte.

Es folgt die Rede, die David Matas in Hongkong beim Internationalen Symposium über den Organraub gehalten hat. Das Symposium, das von der Epoch Times veranstaltet wurde, fand in der Woche der TTS-Konferenz statt.

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„David Kilgour, Ethan Gutmann und ich haben im Juni eine Aktualisierung unserer früheren Arbeit über den Missbrauch bei den Transplantationen in China veröffentlicht. Dabei haben wir die Anzahl der Transplantationen betrachtet. Unser Update ist auf unserer gemeinsamen Website www.endorganpillaging.org eingestellt. Der Bericht umfasst 680 Seiten und hat fast 2.400 Fußnoten. Wenn man einen solchen Bericht in wenigen Minuten Redezeit zusammenfassen soll, ist das eine gewaltige Aufgabe.

In der Vergangenheit hatten wir den offiziellen Erklärungen der chinesischen Regierung über die Gesamtanzahl der Transplantationen geglaubt und uns darauf konzentriert, die Quellen für die Organe zu ermitteln. Letzten Endes haben wir dann selbst ermittelt, wie viele Transplantationen in China durchgeführt werden. Das war eine Anstrengung, die gemacht werden musste und die wir schließlich unternommen haben.

Für Kommunisten sind Statistiken die Verfolgung politischer Bestrebungen mit anderen Mitteln. Statistiken in China können korrekt sein, aber nur, wenn die Partei glaubt, dass diese Korrektheit einem bestimmten politischen Zweck dient.

Um zu ermitteln, ob eine chinesische Statistik korrekt ist, wenn die Datenquelle, auf der die Statistik beruht, nicht zur Verfügung steht, muss man eine Beurteilung durchführen.

Bei den Statistiken zu den Organtransplantationen hatte das kommunistische System konkurrierende politische Überlegungen. Die eine Überlegung war, zu zeigen, wie fortschrittlich sie in der Technologie der Transplantation sind: eine Überlegung, die sie in Richtung großer Zahlen schob. Die andere war, keinen übermäßigen Argwohn in Bezug auf die Quellen zu schaffen, was sie in Richtung niedriger Zahlen schob.

Anfangs gewann die erste Tendenz die Oberhand und führte zur Schaffung einer unerklärlich großen Anzahl von Transplantationen. Dann erkannte die Partei, dass diese Prahlerei ein politisches Problem für sie aufwarf. Es stellte sich die Frage nach der Quelle von all diesen Organen und zwar in einer Zeit, in der sie kein Spendersystem und keine nationales Verteilungssystem für Organe hatten. Sie hatten nun diese Zahlen am Hals, die sie selbst produziert hatten. Aber als sie einmal erkannt hatten, dass diese Zahlen zu einem Problem für sie wurden, kletterten die Zahlen – 10.000 Transplantationen pro Jahr – nicht mehr weiter in die Höhe.

Wenn wir nur die landesweiten Zahlen anschauen, ist es eine ganz einfache Analyse. Wenn wir aber anfangen, die lokalen Zahlen anzusehen, wird die Analyse komplizierter. Die einzelnen Krankenhäuser kümmern sich weniger um die rechnerische Darstellung der Beschaffungsquellen, da ihre Zahlen nicht im internationalen Blickfeld stehen, oder zumindest bis heute nicht gestanden haben. Die Tendenz, dass einzelne Krankenhäuser große Zahlen hervorbringen, um damit anzugeben, ist von daher nicht so eingeschränkt wie die Tendenz der nationalen Partei.

Wenn wir die Zahlen addieren, die wir für Transplantationen von den einzelnen Krankenhäusern bekommen, dann übersteigen sie bei Weitem die Summen, die vom nationalen System kommen. Wir mussten uns jedoch fragen, wieviel davon aufdringliche Werbung oder Schwindelei mit Statistiken auf lokaler Ebene ist, die ihren Ursprung in anderen politischen Überlegungen haben als die überregional durchgeführten.

Diese Frage haben wir beantwortet, indem wir Krankenhaus für Krankenhaus eine breite Vielfalt anderer Faktoren betrachtet haben, statt nur die Anzahl der Transplantationen, die das Krankenhaus zu haben angibt. Wir schauten zum Beispiel die Anzahl der Betten an. Über die Bettenzahlen erhalten wir eine Summe von materiellen Einheiten und die ist höchstwahrscheinlich korrekt. Doch isoliert betrachtet sind sie keine perfekte Bezugszahl für die Anzahl von Transplantationen, weil Betten austauschbar sind und auch anders als nur für Transplantationen genutzt werden können. Dies ist in einem Krankenhaus für Transplantationen oder einer Transplantationsabteilung eines Krankenhaus zwar weniger wahrscheinlich, aber trotzdem möglich. Auch wenn Betten nur für Transplantationen benutzt werden, müssen wir berücksichtigen, dass sie auch für zeitlich nicht festgelegte Warte- und Genesungszeiten benutzt werden.

Wir betrachteten auch die Anzahl der Angestellten. Wieder handelt es sich hier um die Anzahl materieller Einheiten, die höchstwahrscheinlich korrekt ist. Wahrscheinlich wird das Personal genau für die Transplantationen eingestellt. Doch die Zahl der Angestellten sagt nichts über ihre Arbeitsleistung aus.

Wir beachteten auch Fördergelder und Auszeichnungen. Fördergelder und Auszeichnungen sind Hinweise auf Tätigkeiten. Bei ehrenvollen Auszeichnungen und Zuschlägen können Zahlen genannt sein. Aber vielleicht prahlt der Empfänger solcher Auszeichnungen einfach nur, um die Belohnung zu rechtfertigen? Bei Fördergeldern kann eine geplante Summe erwähnt sein. Doch wurde die Planung realisiert?

Wir schauten Veröffentlichungen an, sowohl Newsletter als auch Forschungsstudien. Wiederum mussten wir einschätzen, was diese Newsletter und Forschungsstudien aussagen. Die chinesische Forschung zur Organtransplantation wird meistens nicht in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht, weil diese Zeitschriften in der Regel eine Forschung ablehnen, die sich auf Organe aus nicht nachweisbar einwandfreien Quellen stützen. Die chinesische Forschung zur Organtransplantation wird von Zeitschriften oft aus Eitelkeit veröffentlicht, die versuchen, jenen Forschern Seriosität zu geben, obwohl sie keine einwandfreien Quellen ihrer verwendeten Organ nachweisen können.

Das Ergebnis dieser Überlegungen bedeutet, dass uns kein einziges Beweisstück irgendeines Krankenhauses mit Sicherheit sagen kann, wie hoch die Anzahl der Transplantationen ist. So wie wir es bei unserer früheren Ermittlung auch machten, verschoben wir irgendwelche Folgerungen lieber auf den Zeitpunkt, zu dem wir alle Daten insgesamt betrachten konnten. Von Krankenhaus zu Krankenhaus alle Faktoren in Kombination betrachtet, sagen uns diese Daten durchgängig, dass die Anzahl der Transplantationen in China weitaus größer ist als die offiziellen staatlichen Zahlen.

Die Neigung einzelner Krankenhäuser zu wetteifernder Prahlerei kann nicht allein das Missverhältnis zwischen der Summe aller lokalen Zahlen und den nationalen Zahlen begründen. Dazu ist die Abweichung bei zu vielen veränderlichen Größen zu gleichbleibend. Doch ist es wahrscheinlicher, dass die örtlichen Zahlen genauer sind als die nationalen. Die Versuchung, die Zahlen herunterzuspielen, um keine Fragen über die Organquellen aufzuwerfen, herrscht sicherlich eher auf nationaler Ebene als auf lokaler Ebene vor.

Die Behauptungen der örtlichen Krankenhäuser, dass sie eine riesige Anzahl von Transplantationen durchführen, muss nicht für bare Münze genommen werden. Das ist ein Grund, warum wir keine bestimmte Zahl der Transplantationen angegeben haben. Die Gründe hierfür lassen es aber noch nötiger erscheinen, dass Transparenz, Offenheit zur genauen Überprüfung und Verantwortlichkeit zur Verpflichtung werden. Schon die großen Zahlen, die das nationale System für sich geltend macht, zwingen zur Einhaltung dieser Verpflichtung. Die noch größere Summe aus den Zahlen der einzelnen Krankenhäuser macht es noch zwingender notwendig, dass eine Verpflichtung zur Regelüberwachung auferlegt wird.

Wir berechneten für die Krankenhäuser, die vom Gesundheitsministerium für Transplantationen von Lebern und Nieren zugelassen sind, das Minimum an Kapazität für Transplantationen, indem wir das Minimum an Betten zur Grundlage nahmen, das vom Ministerium gefordert wird, um die Zulassung zu behalten. Am 27. Juni 2006 veröffentlichte das Gesundheitsministerium eine „Meldung in Bezug auf die Handhabung und Vorschrift für die Leistungsfähigkeit von Leber-, Nieren-, Herz- und Lungentransplantationen“. Darin wurden folgende Anforderungen an die medizinischen Einrichtungen gestellt, die Organtransplantationen durchführen:

  • Leber: 15 Betten für Transplantationen und nicht weniger als 10 Betten auf der Intensivstation, insgesamt 25 Betten.
  • Nieren: 20 Betten für Transplantationen und nicht weniger als 10 Betten auf der Intensivstation, insgesamt 30 Betten.
  • Leber und Nieren: 35 Betten für Transplantationen und nicht weniger als 20 Betten auf der Intensivstation, insgesamt 55 Betten.

Es wurden an 21 Krankenhäuser Zulassungen für Leber-, an 65 Krankenhäuser Zulassungen für Nieren und an 60 Krankenhäuser Zulassungen für Transplantationen von Lebern und Nieren vergeben, also insgesamt an 146 Krankenhäuser. Bei einer Aufenthaltszeit von einem Monat im Krankenhaus kann jedes Bett pro Jahr bis zu 12 Patienten für Transplantationen aufnehmen. In der Praxis ist im Allgemeinen bei Transplantationen von Nieren ein Aufenthalt von ein bis zwei Wochen und bei Transplantationen von Lebern drei bis vier Wochen erforderlich.

Da wir in unserer Auswertung der Zahlen die Transplantationen von Nieren- und Lebern gemischt haben, nahmen wir für unseren Durchschnitt die maximale Aufenthaltsdauer im Krankenhaus. Unsere Untersuchung der Krankenhäuser zeigt weitverbreitete eingeschränkte Möglichkeiten. Da sind unter anderem Transplantationszentren, die eine 100-prozentige Bettenauslastung übertreffen und eine lange Reihe von Transplantationspatienten auf der Warteliste haben. Zusätzlich zu den 146 staatlich geprüften Transplantationszentren für Nieren und Lebern gibt es 23 staatlich geprüfte Transplantationszentren für Herz- und Lungen. Das sind insgesamt 169 staatlich geprüfte Krankenhäuser für Transplantationen. Der Plan der Regierung, die Anzahl der geprüften Krankenhäuser für Transplantationen von 169 auf 300 zu erhöhen, lässt vermuten, dass die derzeitige systemweite Leistungsfähigkeit mit der Nachfrage nicht Schritt halten kann. So nehmen wir an, dass die große Mehrheit der bestehenden Leistungsfähigkeit für Transplantationen genutzt wird. Wenn wir eine 100-prozentige Bettenauslastung annehmen, kommen wir in unserer Rechnung bei diesen 146 Krankenhäusern auf insgesamt 69.300 Transplantationen pro Jahr.

Zu dieser Zahl kommen wir folgendermaßen: Wenn wir 21 Krankenhäuser für Lebertransplantationen mit 25 Betten mit 12 Monaten multiplizieren, kommen wir auf 6.300. Wir addieren die Zahl 23.400 für 65 Krankenhäuser für Nierentransplantationen mit 30 Betten und 12 Monaten. Für 60 Krankenhäuser für Leber- und Nierentransplantation mit 55 Betten kommen wir bei 12 Monaten auf 39.600 Transplantationen. 6.300 plus 23.400 plus 39.600 ergibt 69.300.

Über 1.000 Krankenhäuser haben Zulassungen für Transplantationen beantragt. Um einen Antrag zu stellen, werden diejenigen, die dies taten, sicherlich die Minimumanforderungen erreicht haben oder nahe daran gewesen sein.

Auf der Mikro-Ebene anzufangen, ist eine andere Möglichkeit, sich dem Problem zu nähern. Man überlegt, wie viele Transplantationen ein Arzt pro Jahr in einem Zentrum für Transplantationen auf nationaler Ebene durchführt. So nennt zum Beispiel ein Chirurg in einem Bericht von 2013, dass er 246 Transplantationen pro Jahr durchführt.

Wenn man Wochenenden und Urlaubstage abzieht, beträgt ein durchschnittliches Jahr ungefähr 250 Arbeitstage. Somit führte der Chirurg im Grunde genommen an jedem Arbeitstag des Jahres eine Transplantation durch. Ein Zentrum für Transplantationen auf nationaler Ebene arbeitet nicht mit einem einzigen Chirurgen. Ein Zentrum hat selbst als absolutes Minimum mindestens zwei bis drei Transplantationsteams. Daher können wir jetzt – einen gesunden Menschenverstand vorausgesetzt – eine Zahl nennen, mit der wir das absolut unterste Ende des Leistungsvermögens eines durchschnittlichen Zentrums für Transplantationen auf nationaler Ebene darstellen: eine [Transplantation] pro Tag oder 365 Transplantationen pro Jahr.

Ist es glaubhaft, dass durchschnittlich eine Transplantation pro Tag von jedem Transplantationszentrum durchgeführt wird, das vom Ministerium anerkannt wurde? Es wäre äußerst schwierig, eine Transplantation pro Tag als unrealistisch hoch abzulehnen. Für 146 staatlich anerkannte Krankenhäuser für Nieren- und Lebertransplantationen kommen wir auf 53.290 Transplantationen pro Jahr, wenn wir 146 mal 365 multiplizieren.

Das Szenarium einer minimalen Anforderung auf der Grundlage der Bettenanzahl und das niedere Szenarium auf der Grundlage von einer Transplantation pro Tag sind Unterbewertungen. Man berücksichtigt dabei auch nicht hochproduktive Transplantationszentren. Die meisten staatlichen Transplantationszentren haben die Kapazität, über 1.000 Transplantationen pro Jahr durchzuführen, wobei einige das bei weitem übertreffen. Das Pekinger Krankenhaus Nr. 309 hat beispielsweise 393 Betten und die Kapazität, über 4.000 Transplantationen pro Jahr durchzuführen. Auf der zivilen Seite hat das Orientalische Organtransplantationszentrum des Zentralkrankenhauses Tianjin mindestens 500 Betten für Transplantationen und gibt eine Auslastung von 131 Prozent an. Das heißt, dass es fast 8.000 Transplantationen pro Jahr durchführt. Das Shanghaier Orient Zentrum für hepatobiliäre Chirurgie hatte 742 Betten, zog jedoch später auf ein neues Gelände um und wurde weiter ausgebaut.

Wenn man nur ein Minimum an Betten und Angestellten in Betracht zieht und nur die staatlich anerkannten Krankenhäuser für Nieren- und Lebertransplantation betrachtet, kommen wir auf 53.000 bis 60.000 Transplantationen pro Jahr. Wenn wir die Zentren für Herz- und Lungentransplantation hinzuzählen – und die Tatsache, dass viele staatlich anerkannte Krankenhäuser weit über dem Minimum arbeiten und dass einige Krankenhäuser, die nicht staatlich anerkannt sind, weiterhin Transplantationen durchführen – kommen wir auf eine viel größere Zahl. Wir würden sagen, dass die Anzahl der Transplantationen zwischen 60.000 und 100.000 pro Jahr liegt. Wir würden den höheren Zahlen den Vorzug geben.“

Originalartikel erschienen auf minghui.org

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