26,6 Millionen Euro an Bestechungsgeldern: Das versteckte Geld dieses Beamten überforderte vier Geldzählmaschinen

01-10-2016 01:48:30 Autor:   Cassie Ryan Kategorien:   Nachrichten , China

1.000 Geldscheine in Wert von 26,6 Euro wurden in bar bei Wei Pengyuan zu Hause gefunden. (Screenshot/Caixin)

In der Wohnung eines korrupten Beamten der Energieversorgung wurden mehr als eine Million versteckte Geldscheine sichergestellt. Seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 wurde noch nie so eine große Summe von einer einzigen Person beschlagnahmt.

Gegen Wei Pengyuan, den ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Kohlebüros der Nationalen Energiebehörde Chinas, wurden im Mai Ermittlungen wegen Korruptionsverdacht durchgeführt.

Der Zuständige, der die Ermittlung durchführte, teilte am 31. Oktober 2014 bei einer Pressekonferenz mit, dass mehr als 200 Millionen Yuan in bar (26,6 Millionen Euro) in Weis Wohnung beschlagnahmt wurden.

Die Ermittler benutzten bei der Zählung des Geldes 16 Geldzählmaschinen, die 1.000 Geldscheine in einer Minute zählen können. Vier von ihnen gingen dabei in Flammen auf, teilte das Wirtschaftsmagazin Caixin mit.

Der größte Geldschein in China ist der 100-Yuan Geldschein (13,13€ wert); die Chinesischen Medien schätzten, dass Weis Diebesbeute mehr als eine Tonne wiege. 

Wenn man das Geld in 100-Yuan Geldscheinen stapeln würde, dann würde der Stapel ungefähr 100 Meter hoch sein - ein Drittel der Höhe des Eifelturms!

Und laut der Beijing Youth Daily würden sich die Banknoten, nebeneinander gelegt, über fast 155 Kilometer erstrecken. 

Seit Anfang 2014 wird, im Rahmen der Anti-Korruptionskampagne des Chinesischen Präsidenten Xi Jingping, gegen 35.000 Beamte der kommunistischen Partei wegen Korruptionsverdacht ermittelt. Unter ihnen befinden sich mindestens 40 hohe Beamte und der Ex-Sicherheitschef Zhou Yongkang.

 

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