Ein Geschäftsführer lernt von einem armen Mädchen Lektionen über das Leben

15-09-2016 01:25:18 Autor:   Yi Ming Kategorien:   Gesellschaft

Ein reicher Geschäftsführer lernt eine wertvolle Lektion von einem armen Mädchen. (Bild: Pixabay / CC0 1.0)

Der Geschäftsführer eines großen Unternehmens war ein Multi-Milliardär und wollte herausfinden, wie normale Menschen leben. Also nahm er eines Tages einen Bus und setzte sich auf einen freien Platz, von dem aus er die anderen Fahrgäste beobachtete.

Ein alter Mann saß neben ihm und bei der nächsten Haltestelle stieg eine schwangere Frau ein, gefolgt von einem jungen und hübschen Mädchen. Bald stiegen mehr Menschen in den Bus und blockierten seine Sicht auf das hübsche Mädchen. Als er dort saß, dachte er an das hübsche Mädchen in dem Bus.

Plötzlich hörte er eine harte und scharfe Stimme: „Was für ein Mann bist du? Verhalte dich wie ein Gentleman! Siehst du die Frau mit ihrem kleinen Kind dort drüben etwa nicht? Mach deinen Platz frei.“ Er folgte der Stimme und sah, dass es ein einfaches, junges Mädchen war, die mit ihm sprach. Sie sah ihn an: „Ich rede mit dir!“ Als er das Feuer in ihren Augen sah, stand er für die Frau auf und verließ schnell den Bus.

 

Plötzlich hörte er eine harte und scharfe Stimme: „Was für ein Mann bist du? Verhalte dich wie ein Gentleman! Siehst du die Frau mit ihrem kleinen Kind dort drüben etwa nicht? Mach deinen Platz frei.“ (Bild: Pixabay / CC0 1.0)

 

Auf seinem Weg zum Büro fühlte er sich durch die Art und Weise, wie das Mädchen in dem Bus mit ihm sprach, bloßgestellt. Das einzige, woran er auf dem Weg denken konnte, war, wie er sich an dem Mädchen rächen könnte. Zufällig stellte sein Unternehmen an diesem Tag neue Mitarbeiter ein und er erhielt von seiner Sekretärin einen Stapel an Bewerbungen. Als er durch die Anschreiben blätterte, fand er ein Bewerbungsbild, das der Frau ähnlich sah.

Und tatsächlich sie war es – das Mädchen, das ihn im Bus demütigte. Er lächelte und war glücklich, dass er nun eine Chance, sich rächen zu können, bekam.

Während des Vorstellungsgesprächs sah er Schweiß auf ihrer Stirn – sie war nervös, da sie den Mann aus dem Bus vor ihr sitzen sah. Allerdings musste sie es aushalten, weil es ihrer Familie finanziell sehr schlecht ging und zu dem Zeitpunkt nichts besaß, obwohl sie eine gute Bildung und hohe Fähigkeiten besaß. Sie brauchte diesen Job dringend.

Er sagte zu ihr: „Wenn Du unsere Schuhe putzt, bist Du eingestellt.“ Sie zögerte für eine Minute – war es nicht eine Frage, bei der es darum ging, ob sie ihre Würde für einen Gehaltsscheck eintauscht? Sollte sie oder sollte sie nicht?

Nachdem sie mit dem Schuheputzen fertig war, hörte sie: „Du bist eingestellt.“ Sie wirkte nicht wirklich begeistert; sie sagte lediglich: „Dankeschön.“ Zu seiner Überraschung fuhr das Mädchen dann allerdings fort: „Ich habe soeben fünf Paar Schuhe zu einem Preis von 2 $ pro Paar gereinigt, also schulden Sie mir 10 $. Sobald ich das Geld bekommen habe, werde ich zum Arbeiten kommen.“

 

„Ich habe soeben fünf Paar Schuhe zu einem Preis von 2 $ pro Paar gereinigt, also schulden Sie mir 10 $. Sobald ich das Geld bekommen habe, werde ich zum Arbeiten kommen.“ (Bild: James DeMers via Pixabay)

 

Er wollte ihr das Geld nicht geben, musste aber sein Versprechen einhalten; also gab er ihr die 10 $. Er war erstaunt, als er sah, dass sie einem alten Müllsammler auf ihrem Heimweg das Geld gab.

Eine edle Seele kann sich nicht für längere Zeit gedemütigt fühlen. Obwohl sie verletzt war, konnte sie trotzdem einen Weg finden, um mit ihrer Großzügigkeit zu glänzen. Er bewunderte sie dafür wirklich. Über die folgenden Jahre bewies sie, dass sie ihre Arbeit exzellent machte und bewältigte einige unlösbar scheinende Aufgaben.

Eines Tages konnte er sich nicht anders weiterhelfen als sie zu fragen: „Ich behandelte Dich an dem ersten Tag, an dem ich dich traf, so schlecht. Hegtest Du Groll mir gegenüber?“ Sie antwortete: „Ich war bereit gedemütigt zu werden, weil mir das eine Chance gab, meinen Kopf hochzuhalten.“

 

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