Das unglaubliche Leben eines wahren Menschen – das Leben von Zhang Sanfeng (Teil 1)

05-03-2016 20:46:47 Autor:   Silvia Gleizer Kategorien:   China , Geschichte

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Eine legendäre Heldengestalt aus China, Zhang Sanfeng der Begründer des Tai-Chi Chuan (Heil- und Kampfkunst). Er wurde 1247 in der heutigen Stadt Fuxin, Provinz Liaoning geboren. Mit 5 Jahren bekam er eine Augenkrankheit. Das Glück war ihm gut gesonnen, denn der Taoist, Zhang Yunum, konnte ihn von dieser Krankheit heilen.

Unter Einsatz seines fotografischen Gedächtnisses, studierte er nach seiner Genesung 7 Jahre gemeinsam mit Zhang Yunum taoistische, konfuzianistische und buddhistische Schriften.

Als die Eltern von Zhang Sanfeng starben, war er 32 Jahre alt. Er legte daraufhin sein Amt nieder und ging in Trauer. Später verließ er sein Heim, um nach dem Tao zu suchen.

Mit 67 Jahren begegnete Zhang Sanfeng dem Taoisten Huolong (Feuerdrache) auf dem Berg Zhongnan. 10 Jahre später brach Zhang Sanfeng zu den Wudang-Bergen auf. Dort saß er neun Jahre meditierend vor einer Wand, um den Tao zu praktizieren und schließlich die Erleuchtung zu erlangen.

Zhang Sanfeng betonte, dass nur, wenn sich einer wie ein Mensch benimmt, gute Taten vollbringt und sich freundlich, gut, loyal, respektvoll und ehrlich verhält, er dann einen Schritt näher zur Unsterblichkeit kommt. (Screenshot von Geheimes China)

 

Zhang Sanfeng behauptete, dass er der Nachkomme des Himmelsmeisters, Zhang Daoling, sei, der seltsam aussah, groß und kräftig war, einen schildkrötenartigen Rücken, runde Augen, große Ohren und einen speerförmigen Schnurrbart hatte.

Unabhängig von der Jahreszeit, trug Zhang Daoling das ganze Jahr über ein Gewand und einen Bambushut. Bei Regen und Schnee setzte er eine Regenkappe aus Stroh auf. Sein ungepflegtes Äußeres brachte ihm die Namen "schludriger Zhang" und "schludriger Taoist" ein.
 
Zhang Sanfeng glaubte, dass der Konfuzianismus, der Buddhismus und der Taoismus orthodoxe Religionen seien und als Tao betrachtet werden können. Er betonte, wenn ein Mensch gute Taten vollbringt und sich freundlich, gut, loyal, respektvoll und ehrlich verhält, er dann die Chance erhält, zur Unsterblichkeit zu gelangen.

Zhang Sanfeng sagte: „Wenn das Herz des Menschen rechtschaffen bleibt, können sein wahres Wesen und seine Seele gut erhalten bleiben und er wird dann ein großartiger und tugendhafter Mensch sein.“

Hier kannst Du in stimmungsvollen Bildern das Gebiet der Wudang-Berge mit seinen Tempeln, Klöstern und den Kampfkunstschulen kennenlernen:

Hier geht es zum Teil 2

 

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