Wissenschaftler sagen, wir gehen einer „Mini-Eiszeit“ entgegen

28-08-2015 16:12:28 Autor:   Troy Oakes Kategorien:   Weltall

Im Jahr 2030 werden wir die Bedingungen haben, die es das letzte Mal während des Maunder-Minimum vor 370 Jahren gab. (Screenshot/YouTube)

Durch Verwendung eines neuen Modells glauben Wissenschaftler, dass wir vielleicht einer 2030 stattfindenden Mini-Eiszeit entgegen gehen. Mit dem Modell sind sie in der Lage, Solarzyklen mit weit größerer Genauigkeit vorherzusagen, da es die irregulären Aktivitäten im 11-Jahreszeitraum der Sonne zeigt.

Laut der online-Zeitung „Inquisitr" sagen Wissenschaftler, dass die Sonne sehr wahrscheinlich einen Maunder-Minimum-Effekt im Jahr 2030 erleben wird, der die Sonne effektiv in einen „Schlafzyklus" versetzen wird. Das letzte Maunder-Minimum geschah 1646, das zum Einfrieren der Londoner Themse geführt hatte.

Laut dem „Carbon Brief" unterliegt der An- und Abstieg der Sonnenaktivität ungefähr einem 11-Jahres Zyklus. Aber es kann in den Jahrhunderten längere Abweichungen geben. In den letzten 10.000 Jahren hat die Sonne etwa 30 große Perioden mit sehr hoher oder sehr geringer Aktivität durchlaufen - sogenannte „große Maxima“ und „große Minima.“

Solarzyklus - der 11-jährige Herzschlag der Sonne in einem Video erklärt:

 

 

Einer dieser Solarzyklen geschah zwischen 1645 und 1715, als die Sonne eine verlängerte Dauer von geringer Solaraktivität durchlief, bekannt als Maunder-Minimum. Er hatte nicht viel Einfluss auf das globale Klima, jedoch eine Anzahl sehr kalter Winter in Europa zur Folge.

Professorin Valentina Zharkova präsentiert ihre Neuigkeiten auf dem Nationalen Astronomischen Kongress.

 

Zharkova sagt, dass die Mini-Eiszeit wahrscheinlich bald auf uns zu kommen wird."

 

Die Forscher untersuchten Sonnenflecken und Solaraktivität auf Veränderungen hin, und beobachteten einen Dynamo-Effekt in zwei Schichten der Sonne. Einer fand nahe an der Oberfläche und einer tief innerhalb der Konvektionszone statt.„Die Wissenschaftler haben behauptet, dass ihr Modell eine 92-prozentige Genauigkeit besäße.“

Zharkova fand heraus, das etwa im Jahre 2030 die Erde in eine Phase geringer Solaraktivität eintreten wird. Der Grund dafür ist laut Zharkova, dass der Dynamo-Effekt in den zwei bereits angesprochen Schichten der Sonne während des 26. Zyklus genau unsynchron läuft. Das wird die Sonnenaktivität um etwa 60 Prozent reduzieren.

Wissenschaftler sagen einen großen Minimum-Solarzyklus voraus:

 

„Im 26. Zyklus spiegeln sich die zwei Wellen exakt - sie erreichen ihren Höhepunkt zur gleichen Zeit, aber in entgegengesetzten Hemisphären der Sonne“, sagte Zharkova. „Sie werden einander in ihrem Zusammenspiel stören oder sich gegenseitig fast auslöschen. Wir sagen voraus, dass das zu den Merkmalen eines ‚Maunder-Minimums' führen wird.

Tatsächlich können die Wellen, wenn sie in entgegengesetzter Phase sind, eine starke Interaktion oder Resonanz zeigen, und wir haben starke Solaraktivität. Wenn sie außer Phase sind, haben wir ein Solar-Minimum“, fügte Zharkova hinzu. „Wenn es eine vollständige Trennung der Phasen gibt, haben wir die Bedingungen, die zuletzt während des Maunder-Minimums vor 370 Jahren gesehen wurden.“

Die neue Untersuchung wurde im frei zugänglichen Journal „Nature Communications“ veröffentlicht. Nun, was ist Deine Meinung? Ich nehme an, dass es nicht lange dauern wird, bis wir wissen, ob es eine Bedrohung darstellt oder nicht. Bist Du für eine „Mini-Eiszeit" im Jahre 2030 vorbereitet?

 

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